Wer beim Verkauf früh die wichtigsten Unterlagen parat hat, wirkt souverän, kann Käuferfragen sauber beantworten und vermeidet unnötige Verzögerungen im Prozess.
Basis-Unterlagen
- Aktueller Grundbuchauszug (oft wird ein sehr aktueller Auszug erwartet, z. B. nicht älter als drei Monate).
- Energieausweis (bei Verkauf in der Regel erforderlich; bestimmte Kennwerte werden häufig schon in der Anzeige genannt).
- Bemaßte Grundrisse und Wohnflächenberechnung (für Exposé, Finanzierung und Vergleichbarkeit).
- Lageplan / Flurkarte (zeigt die genaue Lage und Abgrenzung des Flurstücks).
- Nachweise zu Sanierungen und Investitionen (Rechnungen, Modernisierungen, Wartungen).
- Gebäudeversicherungsschein (häufig Teil der Verkaufsunterlagen).
Zusätzliche Unterlagen – je nach Objekt entscheidend
Wenn es eine Eigentumswohnung ist (WEG):
- Teilungserklärung.
- Protokolle der Eigentümerversammlungen.
- Hausgeld- und Wirtschaftsplan.
- Rücklagenübersicht.
Wenn die Immobilie vermietet ist:
- Miet- oder Pachtverträge.
- Nebenkostenübersicht bzw. relevante Abrechnungen.
Wenn es um Haus und Grundstück geht:
- Je nach Situation: Bebauungsplan, Baugenehmigung und ggf. Auszug aus dem Baulastenverzeichnis.
Wo bekommen Sie die Unterlagen typischerweise her?
- Grundbuchauszug: Grundbuchamt.
- Flurkarte/Lageplan: Katasteramt (teils auch online).
- Grundrisse/Baujahr/Eckdaten: häufig über die Bauakte beim Bauamt.
- WEG-Unterlagen (Protokolle, Hausgeld, Wirtschaftsplan): Hausverwaltung.
- Energieausweis: z. B. über Architektur-/Ingenieurbüro oder Fachbetriebe (je nach Ausweisart).
Service-Hinweis
Wenn Sie möchten, erstelle ich Ihnen eine individuelle Unterlagenliste passend zu Ihrem Objekt (Haus/ETW/Grundstück, vermietet oder frei) und priorisiere, was in Ihrem Fall zuerst vorliegen sollte – damit der Verkauf nicht am Papierkram hängen bleibt.
20.02.2026 / Sonja Lehleiter / www.solehomes.de